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Obst Teil 6

Obstlexikon Teil 6

Johannisbeere
Während die roten Johannisbeeren in Nordosteuropa und im nordwestlichen Asien beheimatet sind, stammt die schwarze Johannisbeere aus den wärmeren Regionen Südeuropas.
Der deutsche Markt wird auch aus Holland, Belgien und einigen osteuropäischen Staaten beliefert.
Die rote Beere kommt von Juni bis August auf unsere Märkte, die schwarze Beere vor allem im Juli und August.
Bei beiden genannten Sorten sitzen die etwa 0,5-1 cm großen kugeligen Beeren an kurzen Stielen wie Trauben an einer Rispe. Die Schale der Früchte ist glatt, das Fruchtfleisch enthält zahlreiche Samenkerne. Sortenabhängig weisen rote Johannisbeeren eine hellrote bis intensiv dunkelrote Färbung auf.
Johannisbeeren sind sehr druckempfindlich, und so sollten Sie beim Einkauf auf einwandfreie Ware achten. Nebeneinander können Sie die Beeren im Kühlschrank noch einen Tag aufbewahren, notfalls auch zwei.
Johannisbeeren enthalten reichlich Fruchtsäuren. Neben einem Mineralstoffcocktail aus Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor sind gerade die schwarzen Beeren Vitamin-C Bomben.
Der Saft vor allem schwarzer Früchte soll gegen Erkältungen vorbeugen sowie bei Gicht oder Rheuma helfen.

Kaki
Wo man die Kaki zuerst fand, ob in China oder Japan, ist umstritten. Tatsache ist, dass die Kakifrucht, auch Kakipflaume oder Kakiapfel genannt, inzwischen in allen wärmeren Regionen der Erde kultiviert wird.
Unser heimischer Markt wird von März bis Juni und in den Herbstmonaten vor allem von Italien, Spanien, Israel und Brasilien beliefert.
Die Kakifrucht ähnelt in Größe und Form der Tomate. Am Stielansatz sitzen vier große Kelchblätter.
Bei allen Sorten ist die Farbe am auffallendsten, sie reicht von Gelb über Orange bis Rotorange.
Kakis sollten beim Kauf butterweich sein. Leider werden sie in diesem Zustand nur selten angeboten, weshalb man sie im Kühlschrank noch einige Tage nachreifen lassen sollte. Reife Kakis oder Sharonfrüchte, sie sind auch an ihrer glasigen Schale zu erkennen, sollten Sie möglichst rasch verbrauchen.
Kakifrüchte weisen einen überaus hohen Gehalt an Vitamin A. Dagegen ist ihr weiterer Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen eher bescheiden.

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Kapstachelbeere
Die Kapstachelbeere hat mit unserer bekannteren Stachelbeere nichts zu tun. Sie gehört auch nicht zu den Beerenfrüchten, sondern zu den Nachtschattengewächsen, wie die Tomate.
Aber diese Frucht hat auch noch andere Namen: Goldbeere, Andenbeere, Physalis.
Ursprünglich beheimatet in Südamerika, wird sie vor allem in Südafrika kultiviert. Auch in unseren Breiten kann die Kapstachelbeere angebaut werden, wenn man sie, wie Tomaten, vorzieht und erst nach den letzten Frösten auspflanzt.
Importe kommen ganzjährig aus Afrika und Neuseeland zu uns.
Die Kapstachelbeerpflanze ähnelt im Aussehen der Lampionpflanze, auch Judenkirsche genannt. Ebenso wie diese trägt sie papierartige, ockerfarbene bis bräunliche Blütenkelche, in denen die kleinen, kugeligen Früchte heranwachsen.Verkauft werden die Beeren noch in der Blütenkelchhülle. Da diese leicht schimmelt, sollten Sie sie genau betrachten. Zumal diese Früchte bereits häufig abgepackt in Schälchen angeboten werden.
Lagern können Sie die Beeren in ihrer Hülle bis zu fünf Tage.
Die kleinen Kapstachelbeeren enthalten sehr viel Vitamin C, dazu A und B, sowie Eisen, Calcium und Phosphor.