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Q - R

Lebensmittellexikon Q - R

Buchstabe Q
Quark
Quark zählt zu den Geheimwaffen unter den Reduktionsdiäten. Quark liefert dem Körper hochwertiges Eiweiß sowie reichlich Kalzium, so dass er mindestens einmal pro Tag auf dem Speiseplan stehen sollte. Laut Käseverordnung zählt Speisquark zum Frischkäse.

Buchstabe R
Radicchio
Der schöne Rote aus Norditalien hat mit seiner herzhaften Herbbitternote Doppeltalent – ist Salat-Profi und fein als gedünstetes Gemüse. So wirkt er Wunder: Die aparten Köpfchen punkten mit der K – mit Kupfer, Kalium, Kalzium gleicht Radicchio unseren Mineralstoffhaushalt bestens aus.
Wenn sich der Verdauungstrakt in Trägheit übt: Bitterstoffe in den weißen Rippen stärken den Magen, lösen Krämpfe, wirken harntreibend.
Extra-Tipp: Wem der Rote pur in der Salatschüssel zu kräftig ist, verfeinert ihn mit einigen Apfelsinenstückchen.

Reishi-Pilz
Er ist der Star der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und verspricht chronisch Schlaflosen ein Ende ihrer Qualen. Einziges Manko: Der „Pilz der Unsterblichkeit“, wie man ihn in Asien nennt, ist mit seinem leicht bitter-herben Aroma nichts für Feinschmecker.
Womit er wirkt: Neben einem hohen Gehalt an Vitaminen enthält der Pilz Substanzen, die entspannend auf das zentrale Nervensystem wirken und so die Einschlaf- und Durchschlafphase beeinflussen.
Extra-Tipp: Wer den Reishi nicht mag: Es gibt Präparate mit seinen pulverisierten Wirkstoffen.

Rollmops
Bestens bekannt für seine Sanitäterrolle im Katerfrühstück, macht der Rollmops nun auch als Herzfreund von sich reden: Das Heringsfilet in Happenform strotzt vor Omega- 3- Fettsäuren. Die Vitalstoffe senken erhöhte Blutfettwerte, beugen so Infarkt und Schlaganfall vor. Wahre Wunder wirkt die Nordsee- Delikatesse, wenn sie zweimal die Woche auf dem Teller landet. In dieser Dosis kann der hohe Selanteil die Gehirnzellen schützen, der Altersdemenz vorbeugen.

Rosenkohl
Eine lasse für sich innerhalb der Kohlfamilie! Die Röschen bergen dreimal soviel Eiweiß wie ihre Verwandten und den höchsten Vitamin- C- Gehalt aller Gemüsesorten. Zudem verhilft ordentlich Vitamin b zu guten Nerven und verbesserter Konzentration, eine Mega- Portion Vitamin K päppelt Blut und Knochen nimmt Osteaporose den Schrecken. Wahre Wunder wirkt Rosenkohl, wenn man ihn nur kurz gart und gut kaut, so kann er seine Krebshemmerwirkung voll ausspielen.

Rote Bete
Leckerer Jungbrunnen gesucht? Dann rein mit den urigen Rüben in den Einkaufswagen. So wirken sie Wunder: Die roten Knollen strotzen nur so vor Folsäure – das B-Vitamin fördert den Zellaufbau, reichern das Blut mit Sauerstoff an.
Als wäre es noch nicht genug, versorgen sie uns mit einem Mineralstoff- Mix, der Leber und Galle anregt. Erstaunlich: Gemäß einer Studie der Uni Tübingen senkt Rote Bete den Alkoholspiegel, wenn man sie vor dem Feierabendbierchen isst.
Rotwein
Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlieren an Schrecken für alle, die regelmäßig, aber mäßig (1 bis 2 Gläschen pro Tag) dem guten Rotwein zusprechen.
Womit er wirkt: Einem sekundären Pflanzenstoff namens Resveratrol verdankt seinen positiven Einfluss au den Cholesterinspiegel. Das Flavonoid steckt in Schalen und Kernen der Weintraube. Es hemmt zudem das Verklumpen des Blutes und ein Vermehren von Viren.
Extra-Tipp: Weiß- und Roséwein haben diese Wirkung nicht, weil man bei der Herstellung die Schalen früher entfernt.

Rucola
Sein großes Plus: Bitterstoffe. Sie sind prima Fettverbrenner, ziehen Magen- und Darmschleimhäute zusammen und halten sie so elastisch.
Der Effekt: Das Fitness-Training für den Verdauungstrakt putzt auch aus der letzten Schleimhautfalte Bakterien, Gifte und Viren.
Extra-Tipp: Rucola macht schnell schlapp. Ein Trick hält ihn zwei Tage frisch: das Blattbündel im aufgeblasenen, verschlossenen Plastikbeutel in den Kühlschrank legen.