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O und P

Weinbegriffe mit O und P

Oechsle
Oechslegrade sind Maßeinheiten, mit denen die Dichte von Traubensaft gemessen wird. Dies geschieht mit Hilfe einer Oechslewaage oder mittels eines Refraktometers. Das Mostgewicht wird angegeben in Grad Oechsle und trifft eine Aussage über den Gesamtextraktgehalt eines Mostes. Umso besser die Beeren am Rebstock reifen, umso höher ist der Zuckeranteil und somit auch das Mostgewicht.

Optima
Optima ist eine weiße Rebsorte, bei der es sich um eine Kreuzung von Silvaner und Riesling mit Müller-Thurgau handelt. Sie wurde 1930 von Peter Morio und Prof. Bernhard Husfeld am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof gekreuzt. Der Name stammt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „das Beste, das Optimale“.

Ortega
Ortega ist eine weiße Rebsorte, die aus den Rebsorten Müller-Thurgau und Siegerrebe gekreuzt wurde. Benannt ist die Rebe nach dem spanischen Dichter José Ortega y Gasset. Ortega Weine erreichen meist hohe Mostgewichte. Bekannt ist der Ortega als Jungwein, als Federweißer oder auch als Auslese.

Pais
Pais ist eine rote Rebsorte, die vor allem in Südamerika angebaut wird. Hauptsächlich in Chile und Mexiko ist sie vertreten. In Chile ist Pais nach der ebenfalls roten Rebsorte Cabernet Sauvignon die Sorte, die am zweithäufigsten angebaut wird. Die Sorte reift spät und erbringt Weine einer geringeren Qualität.

Panschen
Panschen hat in der Weinszene schon zu einigen Skandalen geführt. Beispielsweise der Glykolskandal in Österreich oder der Methanolskandal in Italien. Panschen hat mit Verschnitt oder Cuveé nichts gemein. Vielmehr wird mit Panschen die Zugabe von minderwertigen Stoffen beschrieben.

Perlwein
In Deutschland wird im Sinne des Weinrechts zwischen Perlwein, Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure, Perlwein mit geografischer Angabe und Qualitätsperlwein bestimmter Anbaugebiete unterschieden. War der Perlwein vor allem in den 1950er und 1960er Jahren sehr beliebt, war er in den darauf folgenden Jahren nicht sonderlich begehrt. Erst die Anfänge der 1990er Jahre bescherten dem Perlwein ein Comeback. Das lag auch an den Italienern, die mit ihren Perlweinen auf den deutschen Markt kamen.

Peronospora
Dieser Pilz ist auch unter der Bezeichnung Falscher Mehltau bekannt. Er wurde im späten 19. Jahrhundert aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt und kann zu hohen Ertragsausfällen bei den Winzern führen. Die ersten Anzeichen sind gelblich gefärbte Stellen an den Blättern. Diese werden Ölflecken genannt. Auch die jungen Beeren können noch vom Falschen Mehltau befallen werden. Dies ist erkennbar an ihrer Lilafärbung, zudem schrumpeln sie. Nach dem Reifebeginn hingegen kann die Perenospora an den Beeren keinen Schaden mehr anrichten.

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Pinot Bianco
Pinot Bianco ist die italienische Bezeichnung für Pinot Blanc, eine weiße Rebsorte. Sie wird vor allem im Nordosten Italiens kultiviert und für die Schaumwein-Produktion verwendet. Allerdings wird sie auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich, in Österreich und in der Schweiz angebaut.

Pinot Gris
Pinot Gris, auch Ruländer oder Grauburgunder, ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine Mutation des Spät- bzw. Blauburgunders und zählt zur Familie der Burgunder. In Frankreich und Australien ist er unter dem Namen Pinot Gris bekannt, in Italien als Pinot Grigio, im Wallis als Malvoisie, in Deutschland und in Österreich als Grauburgunder.

Pinot Noir
Pinot Noir ist eine rote Rebsorte, die zu den so genannten Cépages nobles gehört. Sie ist auch als Spätburgunder, Blauburgunder oder Schwarzburgunder bekannt. Abgeleitet ist der Name vom französischen Wort für Fichtenzapfen, Pinot, da die Form der Trauben einem Fichtenzapfen ähnlich ist.

Prädikatswein
Ein Prädikatswein ist ein Qualitätswein, der sich durch besondere Reife und Leseart auszeichnet. Die Bezeichnung wird für Spitzenweine verwendet. Daher gelten für ihn auch die höchsten Anforderungen in Bezug auf Sortenart, Reife und Harmonie. Auch die gesetzlichen Anforderungen müssen bei einem Prädikatswein erfüllt werden. Diese sind noch höher als bei einem Qualitätswein.

Premier Cru
Premier Cru ist ein französischer Begriff aus dem Weinanbau und bedeutet „Erstes Gewächs“. Allerdings wird die Bezeichnung nicht einheitlich verwendet, sondern hat in den französischen Regionen unterschiedliche Bedeutungen.

Pfropfrebe
Laut der Reblausverordnung dürfen im Weinbau nur noch Pfropfreben eingesetzt werden. Dabei wird ein Edelreiser auf eine Unterlagsrebe aufgepfropft. Amerikanische Weinreben werden hierbei als eine reblausresistente Unterlagsrebe benutzt, während die Europäerreben als Edelreiser verwendet werden. Die jungen Pfropfreben müssen zunächst für eine längere Zeit in der Rebschule aufgezogen werden, bevor sie in den Weinberg gesetzt werden können.