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Kochen mit Wok

Kochen mit Wok

Die gesunde Ernährung ist seit langem ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dabei hat die asiatische Methode der Essenszubereitung im Wok schon längst die westlichen Küchen erobert. Denn die Mahlzeiten aus dem Wok haben drei wichtige Vorteile: dank besonderer Zubereitungsart sind sie fettarm und vitaminreich, schnell zubereitet und schmecken einfach lecker.

Der Wok hat in Asien eine Jahrtausend lange Geschichte. Ein Wok unterscheidet sich von einer normalen Pfanne durch seine Form. Er ist halbrund und hat einen Stiel. Deshalb braucht man einen speziellen Kranz, um auf einem üblichen Herd kochen zu können. An seinem tiefsten Punkt wird der Wok sehr heiß. Am Rande dagegen ist die Temperatur viel niedriger. Die Zutaten werden erst kurz in der Mitte angebraten und dann zum Rand geschoben. Durch die schnelle Zubereitung bleiben fast alle Nährstoffe erhalten, was das Essen aus dem Wok so gesund macht. Außerdem ist die Zubereitung sehr schnell, weil man alle Zutaten schon vor dem Braten mundgerecht schneidet und dann nur noch in den Wok beifügt.

Außer dem Wok ist auch der Zubehör wichtig. Zu einem Wok gehört immer ein hölzerner Wender. Idealerweise sind auch ein Abtropfgitter und ein gut schließender Deckel dabei. Manche Woks haben auch ein Dampfkörbchen aus Bambus. Das fehlende Zubehör kann man praktisch bei jedem Asienladen nachkaufen.

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Auch das Material spielt eine große Rolle. Ein Wok soll aus Edelstahl, Stahl oder Gusseisen gemacht werden. Am wichtigsten ist die Wärmeleitfähigkeit des Materials. Idealerweise soll ein Wok den Durchmesser von 32 cm am oberen Rand haben. Das erlaubt wie kleine, so auch große Essensmengen leicht zuzubereiten.

Es gibt drei verschiedene Methoden von Essenszubereitung im Wok: Pfannenrühren, Dämpfen und Frittieren. Bei Pfannenrühren werden die Zutaten in wenig heißem Öl unter ständigem Rühren angebraten. So gelangen sie kurz an den heißen Boden ohne zu verbrennen. Bei Dämpfen wird der Bambuskörbchen und der Deckel benötigt. In den Wok wird eine kleine Menge Flüssigkeit gegeben, die Zutaten werden dann im Körbchen gedämpft.

Ein kleiner Tipp: falls man kein Körbchen zur Hand hat, kann man auch eine hitzebeständige Tasse umgekippt auf den Boden stellen und darauf das Bambuskörbchen platzieren. Auf jeden Fall soll der Deckel fest verschlossen werden. Im Wok kann man auch frittieren. Der Vorteil gegenüber einer Friteuse ist, dass man im Wok wesentlich weniger Fett braucht. Es ist aber sehr wichtig, dass das Fett sehr heiß wird, damit die Poren der Zutaten sich schnell schließen. Auf diese Weise gehen die wertvollen Vitamine nicht verloren.

Und noch einige Wörter zur Pflege. Nach der Benutzung sollte der Wok ausgewaschen und leicht geölt werden, damit auch nichts rostet.

Hier sind noch einige Tipps für Ihr nächstes leckeres Wok-Essen:
- Die Zutaten sollten schon vor dem Zubereiten fertig geschnitten werden, da das Kochen im Wok sehr schnell geht.
- Alle Zutaten sollten in etwa gleiche Größe geschnitten sein.
- Zuerst kommt das in den Wok, was am längsten gegart werden muss: erst der Fleisch, dann das Gemüse. Nicht vergessen, verschiedene Gemüsearten haben unterschiedliche Garzeiten.
- Reis und Nudeln müssen schon fertig gekocht werden.
- Man darf nicht zu viel auf einmal in den Wok geben, sonst fällt die Temperatur zu stark und die Zutaten braten nicht mehr.
- Gesalzen wird erst am Ende, die Salz zieht sonst Wasser.
- Das Fett soll hitzebeständig sein, z.B. Erdnuss- oder Sojaöl.

Guten Appetit!