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Kräuter in der Küche

Kräuter zum Kochen

Für leckere Speisen sind vor allem Kräuter wie Pfefferminze, Salbei, Melisse, Thymian, Basilikum und Petersilie von Vorteil, um ihnen die entsprechende Würze zu verleihen. Besonders wenn sie frisch sind.

Allerdings hat jedes Gewürz seine Zeit und nicht immer sind alle Kräuter in den Supermärkten erhältlich. Insofern ist es schön, falls man einen eigenen Balkon oder Garten hat, wo man seine eigenen Kräuter züchten und anpflanzen kann. Dies ist auf jeden Fall gesünder und effizienter.

Um Kräuter richtig voneinander unterscheiden zu können, kann man ein Blatt abrupfen und zwischen den Fingern reiben, dabei wird der Duft der Pflanzen intensiver und man kann die Kräuter erschnuppern. Natürlich gibt es Kräuter auch in konservierter Form, so dass das Essen nicht fad bleibt, sondern entsprechend abgeschmeckt wird.

Zum Beispiel kann man an Reis Thymian und Basilikum in gepresster Form geben, so dass er viel schärfer wird. Kräuter sind der Verdauung förderlich, nicht umsonst gibt es bei Griechen um die Ecke nach jedem Essen einen Kräuterschnaps zur besseren Verdauung.

Kräuterarten

Früher gab es so genannte Kräuterhexen, die im Mittelalter sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Damals war die Nahrungsbeschaffung noch viel schwieriger, so dass viele Frauen versuchten, sich einen eigenen Kräutergarten anzulegen, nicht zuletzt weil manche Kräuter auch bei einigen Beschwerden wie Rheuma, Frauenleiden und ähnlichem helfen.

Pfefferminze ist ein ideales Kräutergewächs, um ein Essen frischer wirken zu lassen. Legt man einige Blätter auf ein zartes Stück Fleisch, ist der Geschmack neutralisiert. Allerdings können sie auch einfach nur als Dekoration dienen. Frischer Pfefferminztee ist tausend Mal besser, als der aus Beuteln, da sich so das Aroma besser entfalten kann. Pfefferminze hat eine lila Blüte. Es gibt auch Katzenminze.

Salbei ist eine Kräuterart, die vor allem beruhigend wirkt, ähnlich wie Kamille. Salbeibonbons beugen Halsschmerzen sehr effektiv vor. Sehr beliebt ist die Zitronenmelisse, die schon seit tausenden Jahren existiert. Melisse kann man gut unter einen bunten Salat aus Gurke, Paprika und Eisbergsalat mischen. In Form von Tees werden die beblätterten Triebe unter anderem gegen Herzleiden eingesetzt. Melisse gehört zur Familie der Rhabarber.

Man höre und staune, auch der in unseren Breiten sehr häufig anzutreffende Löwenzahn gehört zur Gattung der Kräuter, im Volksmund auch Pusteblume genannt. Beim Pflücken fließt milchiger Saft aus dem Stiel. In der Vase hält sich Löwenzahn nicht. Löwenzahn ist für die Herstellung von Wein oder Sirup einsetzbar.

frische Kräuter

Ein besonders beliebtes Kraut in Deutschland ist die Petersilie. Der krause Wuchs der Pflanzen bereitet dem Auge Freude, denn bekanntlich isst das Auge bei jeder Mahlzeit mit, auch wenn es vorkommen kann, dass die Augen größer als der Hunger sind. Petersilie lässt sich sehr gut unter Rührei mengen. Auch zur Verfeinerung von Kartoffeln ist Petersilie ideal, man kann sie auch auf ein belegtes Brot mit Wurst legen. Petersilie ist auch in Kombination mit Tomaten sehr empfehlenswert.

Allgemein lässt sich festhalten, dass frische Kräuter den gepressten, getrockneten vorzuziehen sind. Eine Mahlzeit ohne Kräuter ist meist fader, auch wenn Salz und Pfeffer mit dabei sind. Das frische Grün ist wohltuend für das Auge und den Gesamteindruck. Kräuter in Blumentöpfen und Kräutergarten kann man gießen und selbst eine Weile züchten, bevor sie abblühen und man sie wegschmeißen muss.

Nicht jeder steht auf Kräuter, nichtsdestotrotz sind sie vitaminreich und gesund. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Da heutzutage vor allem die Kinder immer mehr Fast Food essen und gar nicht mehr Obst und Gemüse in natura kennen, sondern nur aus Dosen und Fertiggerichten, sollte man sie frühzeitig mit Kräutern vertraut machen.

getrocknete Kräuter

Selbst gekocht und frisch zubereitet, egal ob gegart, gedünstet, gebraten oder gebacken, schmeckt einem das Essen immer noch am besten. In unserer Gesellschaft, in der sehr bewusst mit Gesundheit umgegangen wird, wird auf vitaminreiche Mahlzeiten immer mehr Wert gelegt, dazu gehören in jedem Fall auch Kräuter.

Der Mensch hat schon immer in der Geschichte seiner Zivilisation versucht, Pflanzen zu kultivieren und nutzbar zu machen. So wurden aus Gärten Felder, der Ackerbau und die Viehzucht begannen. Kräuter werden zwar flächenmäßig nicht in großen Mengen angebaut, wie zum Beispiel die allseits bekannten Getreidesorten Roggen, Weizen, Gerste und Hafer, jedoch sind sie in der Küche unabdingbar.

Auch getrocknete Kräuter, an einer Leine aufgehängt, können der eigenen Küche ein gemütliches und auffallendes Ambiente verleihen. Auch Plakate mit Kräutern darauf, sehen in der Küche gut aus. Exotische Kräuter aus fremden Ländern sind in einigen Teilen Europas eher unbekannt. Geht man auf Reisen, findet man sich das eine oder andere Kraut, das man noch nicht kennt.